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Stottern (Kinder)

Kindliches Stottern mit logopädischen Methoden behandeln.
Wichtig: Nicht jede Sprechunflüssigkeit im Kindesalter wird als kindliches Stottern bezeichnet.

Im Gegensatz zum Stottern im Erwachsenenalter nehmen Kinder die Sprechunflüssigkeiten nicht wahr, haben keinen Leidensdruck, zeigen weiterhin die gewohnte Sprechfreude und vermeiden keine bestimmten Sprechsituationen.

Kindliches Stottern muss kein dauerhafter Zustand sein

Kindliches Stottern ist temporär und hält zumeist nur 6 Monate an. Ursache dafür sind vermutlich Ungleichmäßigkeiten im muskulären und nervalen Wachstum, was zu Verwirrungen führt. In der Regel reguliert sich der Wachstum der Nervenbahnen nach kurzer Zeit und das Kind kann wieder flüssig sprechen.

Lassen Sie dem Kind Zeit und seien Sie geduldig

Um zu vermeiden, dass kindliches Stottern zu „echtem“ Stottern werden kann, ist die Reaktion auf die Unflüssigkeiten sehr wichtig. Das Stottern zu ignorieren, scheint für viele der richtige Weg. Dies fällt jedoch vor allem im Alltag sehr schwer. Es reichen verwirrte, ungeduldige Blicke oder das Vermeidevehalten von Sprechsituationen auf Seiten der Eltern. Das Wichtigste ist hierbei den Kindern Raum und Zeit zum Sprechen zu geben, sie ausreden zu lassen und wenn es gerade nicht geht, ihnen genau zu erklären, warum man in diesem Moment keine Zeit hat um zuzuhören.

Wann sollte man zu einem Logopäden gehen?

Eine logopädische Therapie wird dann empfohlen, wenn das Kind älter als 5 Jahre ist, die Unflüssigkeiten länger als sechs Monate anhalten, das Kind Leidensdruck entwickelt, sich körperliches Begleitverhalten entwickelt (z.B. muskuläre Anstrengungen) und/oder das Kind die Freude am Sprechen verliert. Bei Unsicherheiten fragen Sie gern Ihren Kinderarzt.

So erreichen Sie uns!

 

Melden Sie sich einfach bei uns unter der Telefonnummer 0331/96798950, per Mail info@logopaedie-potsdam.com oder kommen Sie einfach bei uns vorbei. Wir beraten Sie gerne zu dem Thema und der Therapie in unserer Praxis.

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